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Erstellt: 05.10.2009
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Aktualisiert: 31.08.2011
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Unser Verein
Die ersten 18 Jahre des Vereins
Am 3. Februar 1927 wird in der Gaststätte Siegmann in Ostermoordorf der Klootschießerverein „Nordstern“ Ostermoordorf gegründet. Zu dieser Gründungsversammlung waren ca.
25 Mann erschienen. Die in dieser Versammlung durchgeführte Vorstandswahl erfolgte durch Zuruf. Es wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt:
1. Vorstand Johann Rabenstein
2. Vorstand Christoffer Schäfer
1. Schrift- und Kassenführer Jürgen Ihben
2. Schrift- und Kassenführer Theodor Uphoff
Insgesamt ließen sich 23 Mann als Vereinsmitglied aufnehmen. Jeder, der sich als Mitglied aufnehmen ließ, hatte ein Eintrittsgeld
von 0,50 Rmk zu entrichten und musste einen Jahresbeitrag von 1,00 Rmk zahlen. Es wird ferner beschlossen, dass der Verein „Nordstern“ dazu dienen soll, den gesunden Klootschießersport zu hegen und pflegen. Um
diesen Sport ordnungsgemäß durchführen zu können, musste erst eine Laufmatte und ein Sprungbrett für die Werfer angeschafft werden. Wie uns erzählt wurde, haben die Vereinsmitglieder zusammen mit ihren Frauen die
Laufmatte aus Stroh geflochten. Das Sprungbrett wurde durch ein Ver- einsmitglied ebenfalls selbst gefertigt. Das Übungswerfen der Klootschießer fand so oft wie möglich statt.
Die Mitgliederzahl stieg laufend an. In der Versammlung vom 9. Oktober 1927 wurde bekannt gegeben, dass der Verein 39 Mitglieder zählte. Am Sonntag, den 23. Oktober 1927 fand
zum ersten Mal ein Probe- werfen der Boßler statt. Es wurden verschiedene Preiswerfen veranstaltet und an dem Kreiswanderwerfen nahm der Verein ebenfalls teil.
Zum ersten Mal trifft sich der Verein „Nordstern“ am 22. Januar 1928 mit dem Verein aus Berumbur, um sich in einem friedlichen Boßelwettkampf zu messen. Der Verlierer hat
dem Sieger 5,00 Rmk zu zahlen. Ein weiterer Boßelwettkampf fand kurz danach gegen den Verein aus Südarle statt. In
der Versammlung am 25. März 1928 wurde beschlossen, eine Jugendgruppe zu gründen. Es ließen sich gleich 4 Jungen als Mitglied in den Verein aufnehmen.
In den Jahren 1932 bis 1936 hatten sich einige Nordsterner Werfer durch besondere Leistungen ausge- zeichnet. 1937 war für den Verein „Nordstern“ wohl das Jahr, in dem die
ersten Erfolge auf Kreisebene errungen wurde. Sie wurden Gruppenmeister vor den Vereinen Berumerfehn, Arle und Südarle. An dem Kreismeisterwerfen hat der Verein ebenfalls teilgenommen.
Diese hoffnungsvolle und erfolgreiche Vereinsarbeit wurde durch den 2. Weltkrieg beendet. Viele Mitglieder und erwartungsvolle Werfer kehrten nicht mehr aus der
Kriegsgefangenschaft zurück.
1946 – Neugründung Nach 6 Jahren Krieg, so steht es im Protokoll vom 2. Februar 1946, wurde der Verein
im Vereinslokal von Ww. Siegmann in Ostermoordorf mit 50 Mitgliedern neu gegründet und erhielt den alten Namen „Nordstern“ Die Neuwahl des gesamten Vorstandes sah wie folgt aus:
1. Vorstand Gottfried Brökelmann
2. Vorstand Peter Fischer
Schriftführer Jann Fröhlich
Kassierer Klaas Buck
Um den Ostfriesensport wieder fortzuführen, wurden für das Kreiswanderwerfen gleich 10 Werfer aus- gesucht, die ein bis zwei Mal in
der Woche zum Üben antreten mussten. Theater Gruppe:
Nach der Neugründung des Vereins, wurde um Laufe des Jahres 1946 auch eine Theatergruppe gegründet. Diese Gruppe, die überwiegend aus 8 Personen bestand, führte nicht nur
beim eigenen Verein, sondern auch bei anderen Veranstaltungen Theaterstücke auf. Somit haben die „Nordsterner“ versucht, durch die Theatergruppe auch die Frauen mit an dem Vereinsleben teilnehmen zu lassen.
20 Jahre „Nordstern“
Wie im Protokollbuch vom 11. Januar 1947 zu lesen war, hatte der Klootschießerverein „Nordstern“ Ostermoordorf am 3. Februar 1947
sein 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde eine Feier ver- bunden mit einem Theater- und Teeabend veranstaltet. Hierzu wurden Vereinsmitglieder aus dem Jahre 1927 als Ehrenmitglieder eingeladen.
1948 fand das Kreiswanderwerfen zum ersten Mal in Ostermoordorf statt.
In einer Gedenkfeierstunde wurde am 10 November 1961 die Gedenktafel der Gefallenen und Vermissten des Vereins durch den 1. Vorsitzenden des Ostfriesischen
Klootschießerverbandes, Theodor Hinrichs, eingeweiht. Hierzu eingeladen waren die nächsten Angehörigen der Gefallenen und Vermissten, sowie die benachbarten Klootschießervereine.
1965 – Die Jugend Im Jahre 1965 wurde eine Schülergruppe aufgestellt. Nach und nach fanden die Jugendlichen von Oster- moordorf und Umgebung immer mehr Interesse an dem schönen Friesenspiel. Durch persönlichen Einsatz
und viel Training wurden die Jugendlichen an den Boßelsport herangeführt. Es wurden viele Wettkämpfe und Meisterschaften ausgetragen, bei denen die „Nordsterner“-Jugend beachtliche Plätze erreichte. Durch
Neuzugängen wurde die Jugendmannschaft noch erheblich verstärkt. Bei dem Klootschießerverein „Nordstern“ Ostermoordorf steht die Jugendarbeit an 1. Stelle.
1971 – Damen und Vereinsregistereintragung
In der Mitgliederversammlung am 12. September 1971 wurde die erste Damenmannschaft bei „Nordstern“ gegründet.
Der erste Wettkampf wurde gegen die Mannschaft von „Fresenkraft“ Berumbur ausgetragen. Diese Begegnung endete mit einer Niederlage für die Neulinge aus Ostermoordorf. Weitere Wettkämpfe folgten und brachten für
die erst seit kurzer Zeit bestehende Damenmannschaft doch recht positive Ergeb- nisse. In der Jahreshauptversammlung
am 11. Dezember 1971 wurden Paula Dehne und Änne Boldt aus Damenwartinnen gewählt. Der Klootschießerverein
„Nordstern“ Ostermoordorf ließ sich 1971 ins Vereinsregister eintragen. Die Satzungen wurden von der Versammlung am 11. Dezember 1971 anerkannt und durch Unterschriften von 7 Vereinsmitgliedern bestätigt. Somit
wurde der Vereinsname wie folgt geändert: Klootschießerverein „Nordstern“ Ostermoordorf e. V.
Besondere Ereignisse der weiteren Jahre
in chronologischer Reihenfolge 1978
ging der lang ersehnte Wunsch nach einem Gerätehaus in Erfüllung und durch finanzielle Unterstützung der Gemeinde Großheide war es dem Verein möglich, das Gerätehaus zu bauen.
1982 wurde die Gruppe Frauen II (über 45 Jahre) aufgestellt. Diese Damen wurden im gleichen Jahr Kreismeister.
1983
gab es einen Führungswechsel im Verein. Erich Dehne, der den Verein 13 Jahre (1970 – 1983) vorbildlich geleitet hatte, legte sein Amt nieder und lehnte eine neue Kandidatur ab. Für den Verein war dies wohl ein unerwarteter Tiefschlag. Als neuer Vorsitzender wurde dann Johann Ihben gewählt, der schon in den Jahren 1963 – 1970 als Vorsitzender den Verein führte.
1986
stellte sich bei der Jahreshauptversammlung Johann Ihben aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder zur Wahl. Auf der Versammlung musste ein Nachfolger gesucht werden. Nach längerer Diskussion stellte Gerhard de Groot jr. Sich zur Verfügung und wurde Einstimmig gewählt. Als erste große Amtshandlung stand ihm die 60-Jahr-Feier bevor. Er meisterte diese Herausforderung spielend.
1987
brach das EDV-Zeitalter für „Nordstern“ an. Hermann Deten verschickte das erste Rundschreiben an alle Vereinsmitglieder. Die Daten aller Mitglieder wurden erfasst. Er war eine Fleißarbeit.
1988 konnte ein einheitlicher Trainingsanzug mit dem Vereinsnamen bestellt werden.
Am 4. Juni 1988 wurde die komplett überarbeitete Satzung von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig genehmigt.
1989 wurde das Geschäftsjahr geändert. Die erforderliche Jahreshauptversammlung fand vor dem Saison- start statt.
1990
wurde Gerhard de Groot wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Es wurden Regelungen für das Ver- einspreiswerfen ausgearbeitet und von der Jahreshauptversammlung genehmigt.
Der Maibaum wurde wie in „alten“ Zeiten mit Pferd und Wagen eingeholt.
1992
verzichtete Gerhard de Groot aus persönlichen Gründen auf die Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden. Der bis dahin 2. Vorsitzender Gerjet Westerbur wurde auf der Versammlung am 7. August 1992 zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1995
war das Vereinslokal „Nordstern“ geschlossen. In einer außerordentlichen Versammlung im „Merkur“ konnte keine Mehrheit für den Bau eines Vereinsheimes gefunden werden.
1996 wurde ein neuer Trainingsanzug mit Vereinsnamen und Werbung „Autohaus Dehne“ angeschafft.
1998 hat die Gerätegarage bei unserem Mitglied und Sponsor Reeno Dehne einen neuen Standplatz gefunden.
Die Jahreshauptversammlung fand im „Merkur“ in Großheide statt. 72 Mitglieder waren erschienen. Es wurden Neuwahlen durchgeführt. Ein Vereinsheim soll gebaut werden. Der Vorstand
wurde beauftragt entsprechende Anträge auf Zuschuss bei der Gemeinde zu stellen. Entsprechende Anträge wurden fristgerecht eingereicht. 1999 wurde der Antrag auf Zuschuss zum Bau eines Vereinsheimes abgelehnt.Begründung: Eine Dringlichkeit wird nicht erkannt, da Ihrem Verein noch ein Vereinslokal am Ort zur Verfügung steht.
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